Grundzüge der russischen Geschichte:
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um
700 Die schwedischen Waräger
errichten Handelsstützpunkte und Tributherrschaften unter finnischen, baltischen
und slavischen Stämmen
um 800 Erste warägische Niederlassung in
Russland um den Ladogasee
852 Erster Jahreseintrag im
datierten Teil der altrussischen Nestorchronik
860 Feldzug der Warägerfürsten
Askol´d und Dir gegen Konstantinopel
861/2 Sog. „Berufung“ der drei
Warägerbrüder Rjurik, Sineus und Truvor in die Rus´
882 Oleg vereinigt nach seinem
Kriegszug gegen Kiev die nord- und südrussischen warägischen Fürstenherrschaften
907 – 911 Kriegszug Olegs gegen Konstantinopel
und russisch-byzantinischer Handelsvertrag
914/5 Erster Einfall der Petschenegen
in das Land der Rus´
944/5 Zweiter byzantinisch-russischer
Friedens- und Handelsvertrag
945 – 962 Regenschaft der Fürstenwitwe Olga
968 Svjatoslav zerschlägt das
Chazarenreich
988 Wladimir
heiratet Anna Porphyrogenneta, die Schwester des byzantinischen Kaisers, und
lässt sich taufen
1015 Der Sohn Wladimirs, Svjatopolk
Okajannyj, lässt seine beide Brüder Boris und Gleb ermorden
1036 – 1054 Alleinherrschaft Jaroslavs des Weisen
1067 Die Polovcer/Kumanen stoßen bis
zum Dnjepr vor
1054 – 1076/78 Triumvirat der älteren Jaroslav-Söhne
1088 Die Wolgabulgaren erobern Murom
1108 Gründung Wladimirs an der
Kljaz´ma
um 1113 Redaktion der sog. Nestorchronik im
Kiewer Höhlenkloster
1113 – 1125 Wladimir Monomach Alleinherrscher in Kiew
1136 Die Novgoroder setzen freie
Fürstenwahl durch
1240 Fürst Alexander Newskij wehrt
einen schwedischen Angriff auf Nowgorod an der Newa ab
1242 Niederlage der deutschen
Ordensritter auf dem Eis des Peipussees gegen Nowgoroder Truppen unter
Alexander Newskij
1243 Batu gründet am Unterlauf der
Wolga Saraj als Hauptstadt der sog. „Goldenen Horde“
1254 Königskrönung des Fürsten
Daniil Romanowitsch von Wolhynien durch den päpstlichen Legaten in Drohiczyn
1300 Daniil Aleksandrowitsch von Moskau erobert Kolomna an der
Einmündung der Moskva in die Oka – Beginn der territorialen Expansion des
Moskauer Fürstentums
1323 Teilung Kareliens zwischen
Schweden und Nowgorod im Vertrag von Schlüsselburg
1326 Metropolit Petr stirbt in Moskau
1327 Twerér Aufstand gegen die
Tataren
1328 Ivan I. Kalita gewinnt
Großfürstenwürde für Moskau
um 1337 Sergej von Radonez gründet das
Dreifaltigkeitskloster
1352 Kasimir III. von Polen gewinnt
Galizien und Westwolhynien
1354 – 1378 Metropolit Aleksej
nach 1362 Ostexpansion Litauens bis Kiew
1380 Dmitrij Donskoj besiegt den
tatarischen Heerführer Mamaj auf dem Schnepfenfeld am Don
1389 – 1395 Timur Lenk zerschlägt die Goldene Horde
und stösst in das Wolgagebiet bis Rjazan´ vor
1392 Moskau gewinnt in der Wolgaregion
Nischnij-Nowgorod, Gorodec, Mescerien und Tarusa
1399 Niederlage des Litauerfürsten
Witold in der Schlacht an der Vorskla gegen die Tataren
1425 – 1456 Innerdynastischer Konflikt in Moskau im
Zusammenhang mit der Ablösung des Senioratsprinzips durch die Primogenitur
1439 Gründung der Lemberger
Bruderschaft
1448 Faktische Trennung der
russischen Kirche von Konstantinopel
1449 Polnisch-moskowitischer
Grenzvertrag
1463 – 1471 Moskau gewinnt das Fürstentum Jaroslawl
1472 Ivan III. heiratet in zweiter Ehe
die Nichte des letzten byzantinischen Kaisers Zoe
1474 Die restlichen Teile des
Fürstentums Rostow fallen an Moskau
1475 Die Osmanen erobern Kaffa und
die nordpontischen Städte. Das Schwarze Meer wird bis 1783 zum osmanischen
Binnenmeer
1478 Nach der militärischen
Niederlage unterwirft sich Nowgorod dem Moskauer Fürsten
1480 Sog. „Stehen an der Ugra“ –
formale Beendigung der tatarischen Fremdherrschaft
1485 Die Truppen Ivans III. erobern
Twer, das Fürstentum fällt an Moskau
1492 – 1494 Erster russisch-litauischer Krieg
1494 Der Peterhof, die Niederlassung
der hansischen Nowgorodfahrer, wird geschlossen
1500 – 1503 Zweiter russisch-litauischer Krieg
1510 Pskow fällt an Moskau
1514 Moskauer Truppen erobern
Smolensk
1521 Moskau gewinnt das Fürstentum Rjasan
1533 – 1538 Regentschaft der Elena Glinskaya für den
minderjährigen Ivan
um 1540 Entstehung der Zaporoger Sitsch
1547 Zarenkrönung Ivans IV. des
Schrecklichen ( Grosny )
1551 Hundertkapitelsynode ( Stoglav
) in Moskau
1552 Eroberung des Chanats Kasan
1553 Die Engländer stellen über die
nördliche Eismeerroute eine Handelsverbindung nach Moskau her
1555 – 1556 Grundlegende Heeres- und Verwaltungsreform
Ivan IV.
1556 Eroberung des Chanats Astrachan
1557 Die Kabardei wird russischer
Vasallenstaat
1558 – 1582/3 Livländischer Krieg
1564 Erster Buchdruck in Moskau
1565 – 1572 Zeit der sog. Opritschnina
1571 Die Krimtataren brennen Moskau
nieder
1579 – 1582 Vorstoss des Kosakenatamans Ermak über den
Ural und Eroberung Sibiriens
1584 Tod Ivans IV.
1589 Errichtung des Moskau
Patriarchats
1595 Der Friede von Teusino beendet
den 25jährigen russisch-schwedischen Krieg
1598 Die Rjurikiden sterben mit dem
Tode Fedor Ivanowitsch´ im Mannesstamme aus
1598 – 1605 Zar Boris Godunow
1605 – 1612 Zeit der Wirren ( Smuta )
1606 – 1610* Zar Wassilij Ivanowitsch Schujskij
1610 – 1612 Polnische Truppen als Besatzung im Moskau
Kreml
1613 Eine Reichsversammlung wählt
Michail Fedorowitsch Romanow zum neuen Zaren
1617 Friede von Stolbowo
1618 Waffenstillstand von Deulino
mit Polen
1632 Metropolit Petr Mogila gründet
die Kiewer Akademie
1639 Kosaken unter Ivan Mosvitin
erreichen den Pazifik am Ochotskischen Meer
1648 – 1654 Kosakenaufstand unter Bohdan Chmelnyckyj
1649 Gesetzbuch des Zaren Aleksej
Michajlowitsch – Leibeigenschaft der Bauern in Russland
1653 Beginn der Moskauer
Kirchenspaltung und Entstehung der Altgläubigen-Bewegung gegen Patriarch Nikon
1654 Akt von Perejaslawl –
Eidesleistung der Kosaken der linksufrigen Ukraine gegenüber dem Beauftragten
des Zaren Aleksej Michajlowitsch
1654 – 1667 Russisch-polnischer Krieg
1667 Waffenstillstand von Andrusowo
mit Polen
1682 – 1689 Regentschaft Sofja Aleksejewnas
1689 – 1725 Zar Peter I. der Große
1696 Eroberung Azovs
1697 – 1698 Große Gesandtschaft Peters d. Gr.
1700 Julianischer Kalender in
Russland
1700 – 1721 Großer Nordischer Krieg
1703, 16.05. Gründung Sankt Petersburgs
1709 Schlacht von Poltawa
1721 Friede von Nystad
1724 Kopfsteuer („Seelensteuer“) für
die lastenpflichtige Bevölkerung
1724, 28.01. Gründungsukas der Russischen Akademie der
Wissenschaften in St. Petersburg
1725 – 1727 Katharina I.
1726 Russisch-österreichischer
Bündnisvertrag
1727 – 1730 Peter II.
1735 – 1739 Polnischer Erbfolgekrieg und
russisch-türkischer Krieg
1739 Friede von Belgrad
1730 – 1740 Anna Iwanowna von Kurland
1740 – 1741 Regentschaft der Anna Leopoldowna
1741 – 1762 Elisabeth Petrowna
1743 Friede von Abo
1755 Gründung der Moskauer
Universität
1756 – 1763 Siebenjähriger Krieg
1762 Befreiungsmanifest Peters III. für
den russischen Adel
1762 – 1796 Katharina II. die Große
1772 Erste Polnische Teilung
1768 – 1774 1. Türkenkrieg Katharinas II. und Friede
von Kütschük-Kainardschi
1775 Gouvernementsreform
1783 Angliederung der Krim
1784 Erste russische Siedlung in
Alaska
1787 – 1791 2. Türkenkrieg und Friede von Jassy
1793 Zweite Polnische Teilung
1794 Dritte Polnische Teilung
1796
– 1801 Zar Paul I.
1801 Das Königreich Georgien wird
russisch
1801 – 1825 Zar Alexander I.
1806 – 1812 Russisch-türkischer Krieg
1809 Das Großfürstentum Finnland
wird Teil des Russischen Reiches
1812 Friede von Bukarest,
Bessarabien wird Teil des Russischen Reiches
1812 Russlandfeldzug Napoleons I.
1815 Wiener Kongress, Polen in
Personalunion mit Russland
1825 Sog. Dekabristenaufstand aus
Anlass der strittigen Thronfolge zwischen den Brüdern Alexanders: Konstantin
und Nikolaj
1825 – 1855 Zar Nikolaj I.
1830/31 Polnischer Aufstand
1853 – 1856 Krimkrieg und Friede von Paris
1856 – 1881 Zar Alexander II. („Zar-Befreier“)
1861 Aufhebung der Leibeigenschaft
1867 Verkauf Alaskas an die USA
1868 Eroberung Samarkands, Buchara
wird russisches Protektorat
1873 Dreikaiserbündnis ( Russland –
Deutsches Reich – Österreich-Ungarn )
1874 Einführung der allgemeinen
Wehrpflicht
1878 Berliner Kongress und Vertrag
1881 – 1894 Zar Alexander III.
1894 – 1917 Zar Nikolaus II.
1898 Gründung der
Sozialdemokratischen Partei Russlands
1904 – 1905 Russisch-japanischer Krieg
1903 Zweiter Kongress der
Sozialdemokratischen Partei und Spaltung in Menschewiki und Bolschewiki, welche
1912 zwei selbstständige Parteien bilden
1905 Sog. Blutsonntag in St.
Petersburg läutet die erste Revolution in Russland ein, das Oktobermanifest des
Zaren verkündet eine Verfassung und die Schaffung einer gestzgebenden Körperschaft
– Duma
1914 Kriegserklärung Deutschlands an
Russland
1917, 2./3. Februarrevolution und Abdankung
Nikolaus´ II., Bildung einer Provisorischen Regierung unter dem Fürsten G.E.
Lwow
1917 Oktoberrevolution, Absetzung
der Provisorischen Regierung und Übernahme der Staatsgewalt durch die
Bolschewiki
1918, 3.3. Friede von Brest-Litowsk
1918 Einführung des Gregorianischen
Kalenders
1918 Gründung der Roten Armee
1918, 18.07. Bürgerkrieg in Russland, Ermordung der
Zarenfamilie in Ekaterinburg ( Swerdlowsk )
1919 Gründung der III.
Kommunistischen Internationalen ( sog. Komintern )
1920 Ende des Bürgerkriegs und des
Kampfes um die Westgrenze durch Anerkennung der Baltischen Staaten und
Waffenstillstand mit Polen
1921 Matrosenaufstand in Kronstadt
wird blutig niedergeschlagen
1921 – 1928 Zeit der Neuen Ökonomischen Politik ( NEP
), Errichtung der GOSPLAN ( Staatliche Plankomission für die russische
Wirtschaft)
1922 Jossip Wissarionowitsch
Dschugaschwili genannt Stalin wird Generalsekretär der Partei
1922 Rapallo-Vertrag zwischen
Deutschland und Russland
1922 Proklamation
der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken ( UdSSR )
1924, 21.01. Tod Lenins
1924 Petrograd ( bis 1914 St.
Petersburg ) wird in Leningrad umbenannt
1926 – 1937 Sog. Sozialistische Rekonstruktionsperiode
1928 – 1933 Der erste Fünfjahresplan beendet die NEP,
Beginn der forcierten Industrialisierung und Kollektivierung der Landwirtschaft
1934 Beitritt der Sowjetunion zum
Völkerbund
1934 Ermordung des Leningrader Parteisekretärs
Sergej M. Kirow
1936 – 1938 Beginn der „Säuberungen“ ( sog. Tschistka
) in Partei und Armee
1939 Hitler-Stalin-Pakt
1939 – 1940 Winterkrieg gegen Finnland und Ausschluss
aus dem Völkerbund
19.09.1939
sowjetischer Einmarsch in (Ost-)Polen
1940 Die baltischen Staaten und Bessarabien werden zu
Sowjetrepubliken umgewandelt und der UdSSR eingegliedert
1941, 22.06. Deutscher Angriff auf die Sowjetunion,
Beginn des „Großen Vaterländischen Krieges“
02.02.1943
Kapitulation der 6. Armee
1943, 28.11. Konferenz von Teheran
1945 Konferenz von Jalta (4.-11.02.)
1945, 08.05. Offizielle bedingungslose Kapitulation der
gesamten deutschen Wehrmacht
1945 Charta der Vereinten Nationen
1945, 17.7-2.8. Potsdamer Konferenz
1947, 12.03. Truman-Doktrin
1947 Gründung des kommunistischen
Informationsbüros ( Kominform ) mit Sitz in Belgrad
1948 Kommunistischer Staatsstreich
in Prag ( Febr. ) und Bruch mit Tito ( Juni )
1949, 25.01. Gründung des Rates für gegenseitige
Wirtschaftshilfe ( RGW )
1949, 07.10. Gründung der Deutschen Demokratischen
Republik ( DDR )
1949, Okt. Zündung der ersten russischen Atombombe
1950 Freundschafts- und
Beistandsabkommen der Sowjetunion mit der Volksrepublik China
1953, 05.03. Tod Stalins
1953, 17.06. Aufstand der Bevölkerung in Ost-Berlin
wird von der Roten Armee blutig niedergeschlagen
1953 Sturz Berijas, die
Geheimpolizei NKWD wird in den KGB umgewandelt und der Partei unterstellt
1953 – 1964 Machtkampf um Stalins Erbe zwischen
Malenkow und Chruschtschow
1955, 14.05. Gründung des Warschauer Paktes
13.09.1955
Besuch Adenauer in Moskau (Freilassung der Kriegsgefangenen)
1956 XX. Parteikongress der KPdSU, Geheimrede
Chruschtschows über die Verbrechen Stalins
1956 Auflösung der Kominform, Aufstand in Ungarn und
polnischer „Frühling im Oktober“
1957 Ausschluss der
parteifeindlichen Gruppe Malenkow, Molotow, Kaganowitsch und Schepilow aus dem
Zentralkomitee der KPdSU
1957 Start des ersten Sputniks
1958 1. Parteisekretär Nikita
Chruschtschow an der Spitze von Staat und Partei (Alleinherrschaft)
1961, 13.08. Bau der Berliner Mauer
1962 Kuba-Krise (22.-28.10)
1964 Sturz Chruschtschows
1964
– 1982 Ära Leonid Breschnews
1968,
21.08. Truppen des Warschauer Paktes intervenieren in der
Tschechoslowakei ( „Prager Frühling“)
1970 Moskauer Vertrag zwischen der
UdSSR und der Bundesrepublik Deutschland über Gewaltverzicht
1975, 01.08. Unterzeichnung der KSZE-Schlussakte in
Helsinki
1976 – 1988 Menschenrechtsbewegung und Verbannung
Sacharows
1979, Dez. Einmarsch sowjetischer Truppen in
Afghanistan
1982 Tod Breschnews
1982 – 1984 Juri Andropow Generalsekretär der KPdSU
1984 Tod Andropows, Tschernenko wird
neuer Generalsekretär der KPdSU
1985 Tod Tschernenkos, Michail S.
Gorbatschow wird neuer Generalsekretär der KPdSU
1986 XXVII. Parteitag der KPdSU,
Gorbatschow verkündet die „Umgestaltung“ (Perestroika) der Sowjetunion und
„Offenheit“ (Glasnost)
1986, 26.04. Reaktorunglück ( GAU ) in Tschernobyl
1988/89 Sowjetischer Truppenabzug aus
Afghanistan
1990, 15.03. Michail S. Gorbatschow wird Präsident der
UdSSR
1990, 29.05. Boris Jelzin wird zum
Parlamentspräsidenten der Russischen SFSR gewählt
1990, Juli XXVIII. Parteikongrss der KPdSU,
Wiederwahl Gorbatschows und Festhalten am Perestroika-Kurs
1990, Okt. Oberster Sowjet beschließt Einführung
der Marktwirtschaft
1991, 05.01. Auflösung des Rates für gegenseitige
Wirtschaftshilfe ( RGW )
1991, 25.02. Auflösung des Warschauer Paktes
1991, 12.06. Boris N. Jelzin wird Präsident der RSFSR
1991, 19.08. Putschversuch der konservativen KP gegen
Gorbatschow scheitert
1991, Dez. Ein Teil der ehemaligen Sowjetrepubliken
schließt sich zu einer Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS) zusammen
1991, 25.12. Michail S. Gorbatschow tritt als
Staatspräsident zurück
1991, 31.12. Ende der Sowjetunion
1993
Bewaffneter
Konflikt zwischen Präsident B. Jelzin und der Duma ( A. Rutzkoj, R.
Chasbulatow )
1993,12.12. Per Volksentscheid wird eine
demokratische Verfassung angenommen
1994 – 1996 Erster Tscheschtenienkrieg
1998
Entlassung
des Regierungschefs Viktor Tschernomyrdin, Einsetzung des Reformers Kirijenko
Aug 1998 Wirtschaftskrise, Entlassung Kirijenkos, neuer
Regierungschef Jewgenij Primakow
1999, 19.05. Entlassung J. Primakows, neuer Regierungschef
Sergej Stepaschin ( Jabloko )
1999, 09.08. Entlassung Stepaschins, der ehemalige FSB
– Chef Wladimir Wladimirowitsch Putin wird neuer Regierungschef
2000,01.01. Boris Jelzin gibt in seiner
Neujahrsansprache seinen vorzeitigen Rücktritt bekannt, Wladimir W. Putin als
Regierungschef und Staatspräsident ad interim
2000,26.03. Wladimir W. Putin wird mit 52,5 % der
Stimmen vom Volke zum neuen russischen Präsident gewählt
1999 – heute Zweiter Tschetschenienkrieg