Geschichte der Stadt Irkutsk am Baikalsee
- Irkutsk zählt über 600 000 Einwohner.
- Man nennt es auch die Hauptstadt des Ostens.
- Etwa um die Mitte des 17. Jh. begann ein Kosakentrupp mit dem Bau einer
Holzfestung an jenem Ort, wo der aus den Bergen fließende Irkut in die
Angara mündet.
- Nach jenem Fluss, Irkut, wurde die Festung Irkutsker Ostrog
benannt.
- 1682
wird Irkutsk die Hauptstadt einer Wojewodschaft (administrative
Einheit.)
- 1686
erhält Irkutsk das Stadtrecht.
- Die günstige Lage der Stadt als Knotenpunkt der Handelswege aus West
und Ost führten dazu, dass Irkutsk bereits im 18. Jh. den Ruf eines
bedeutenden Handelszentrums hatte.
- 1724
wurde auf Anweisung Peters I., des Großen, im Kloster von
Irkutsk eine Schule zum Studium der mongolischen und chinesischen Sprache
gegründet. Dies war die erste Lehranstalt dieser Art in Russland.
- Die Erschließung des Nordostens machte die Gründung einer
Navigationsschule erforderlich.
- 1780 wurde ein Geistliches Seminar gegründet, das auch über eine
umfangreiche Bibliothek verfügte.
- 1789 öffnete eine Elementarschule ihre Pforten, wo es auch Klassen zum
Erlernen der mongolischen, chinesischen, mandschurischen und japanischen
Sprache gab.
- Ende des 18. Jh. wird Sibirien zu einem Ort der Zwangsarbeit und der
Verbannung für die fortschrittlichsten Persönlichkeiten Russlands.
- Die Dekabristen, adelige Offiziere, die 1825 gegen den Zar revoltiert
hatten, wurden nach Sibirien verbannt.
- Mehr als 30 Jahre verbrachten sie in Sibirien,, wobei viele die Dörfer
in der Umgebung von Irkutsk wählten. Die Häuser, in denen sie wohnten,
sind heute als Gedenkstätten zu besichtigen.
.