Duma-Wahlen 2003 |
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| Die Dumawahlen am 7.Dezember
2003 endeten mit einem klaren Wahlsieg der
kremltreuen Parteien. Bei einer Wahlbeteiligung von 55
Prozent erhielt die von Präsident Wladimir Putin
offiziell unterstützte Partei "Einiges
Russland" 37 Prozent der Stimmen bei der
Listenwahl. Die Partei "Rodina"
(Heimat), deren Gründung von der Präsidialabteilung mit
dem Ziel angregt worden war, Wähler von der
Kommunistischen Partei "KPdRF"
abzuziehen, erreicht auf Anhieb 9 Prozent der abgegebenen
Stimmen. Die rechtsradikale und fremdenfeindliche Partei
"LDPR" (Liberal demokratische Partei
Russlands), die in der letzten Legislaturperiode
vorwiegend den Kreml unterstützt hat, kam auf 11,6
Prozent. Die reformorientierte liberale Partei von
Anatolij Tschubais und Sergeij Kirijenko "Union
der Rechten Kräfte" und die demokratische
Partei "Jabloko" von Grigorij
Jawlinski scheiterten erstmals seit Inkrafttreten der
demokratischen Verfassung von 1993 an der 5 Prozent
Hürde. Die Wahlbeobachter der OSZE (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) kritisierten die Wahl. Nach deren Bericht hatte es von seiten der Präsidialabteilung eine starke Einflußnahme auf die Medien gegeben, so dass die Ausstrahlung von Wahlwewerbespots konkurrierender Parteien eingeschränkt wurde.
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| Amtliches
Endergebnis der Dumawahlen nach Wahllisten
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| Sitzverteilung
der neu gewählten Duma
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| Amtliches
Endergebnis der Dumawahlen nach Blöcken
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| Weitere Informationen zum Thema Wahlen in Russland finden sie auf der englischsprachigen Website: | |||